Radwallfahrt durch den Pastoralraum - eine Art Auffahrtsumritt
mit Jugendlichen des 8. Schuljahres von Entfelden
Um unseren Pastoralraum für die Jugendlichen erfahrbar zu machen und auch was Sportliches abzuverlangen, waren die Jugendlichen eingeladen zu diesem Anlass. Klar konnte man sich innerhalb einer Wahlpflicht dafür entscheiden, dennoch hätte ich nie gedacht, dass nach dem wunderschönen und heissen Freitag sich 15 Jugendliche bei strömendem Regen am Waldrand zu diesem Event trafen. Sie konnten sogar noch wählen, das Ganze doch lieber mit der WSB zu machen. Nein ein froher Tross brach auf und fuhr miteinander via Schönenwerd nach Aarau, kurze Zwischenhalte in der Stiftskirche Schönenwerd und in der Stadtkirche Aarau. Dann grosser Zwischenhalt in Peter und Paul mit Zwischenverpflegung. Wegen des immer heftigeren Regens klärten wir ab, wie wir mit den Fahrrädern in der WSB nach Entfelden kommen können. Der Gesundheit zuliebe fuhren dann die meisten verteilt auf die ganze WSB nach Entfelden zurück. Ein paar ganz Mutige fuhren sogar mit den Fahrrädern durch den Regen heim. Ein verregneter Vormittag - und dennoch überall aufgestellte Gesichter!
Leider verpassten in Aarau drei Jugendliche die WSB und mussten dann ohne Gruppenbillet fahren. Aber alles ging gut. Ausser dem Facebookeintrag von Dario, dass sie der Lehrer im Stich gelassen habe. (Na ja, wenn halt der Coop lockt ;-))
[Ein Nachtrag zuletzt und deswegen steht dieser Bericht auch im Regionalteil: Eine solche Radwallfahrt war ja eigentlich vor einem Jahr am Pastoralraumtag geplant gewesen, wegen des schlechten Wetters aber nur mit 1,5 Personen durchgeführt worden. Dieser Ausflug hier zeigte mir, dass Bewegung (Sport) und Religion durchaus miteinander zu verbinden sind! ]
Regionales Firmandentreffen am 6. Mai 12 "Vernetzt sein"
Zum ersten Mal trafen sich die Firmanden unseres Pastoralraums zu einem gemeinsamen Event. (Ausnahme: die Buchser Firmanden, die an diesem Sonntag Firmung feierten und Aarau, das dieses Jahr keine Firmanden hat).
Was lag näher als sich sternförmig in der Mitte zu treffen. Treffpunkt war der Rütihof zwischen Gränichen, Entfelden und Schöftland. Da Gottes Geist ja gemeinschaftsstiftend und weit verbindend und vernetzend ist, trafen sich rund 40 Firmanden beim Seilpark. Nach einer sorgfältigen Instruktion wagten sich alle auf die schwankenden Seile und Netze. Zuerst klangen oft noch ängstliche Schreie von den Bäumen. Bald kamen aber auch freudige Rufe hinzu, wenn man ein Hindernis geschafft hatte. Immer wieder bildeten sich ganz spontan auf den Plattformen Dreiergruppen, die einander mit Tipps unterstützten und ermutigten. Zwischenhinein traf man sich auch auf dem festen Boden wieder zur Verpflegung. Ganz passend zur Kletterei gab es Bananen!
Nur zu schnell waren die drei Stunden vorbei. Es ging an die Auswertung: Wie hoch war für mich die Herausforderung. Wieviel war Gemeinschaft, wieviel Plausch. Wir hörten auch vom Profeten Jona, der vor seiner Herausforderung zunächst davon lief, aber dann doch daran ging, das in Angriff zu nehmen, was das Leben von ihm forderte.
Danach ging es wieder zu Fuss zurück zum Ausgangspunkt, auch wenn dies einigen ein Murren entlockte. Das Leben wäre so viel einfacher, wenn man überall hingefahren würde!
Eindrücke vom Regionalen Jugendtreffen am 16. März 12 in Aarau
Ein schöner Frühlingsabend. Aus allen Richtungen kamen rund 80 Jugendliche in Aarau zusammen. Rund ums Thema "Recht auf Nahrung für alle" gab es einen gemeinsamen Einstieg mit einem Rap von Valon und Valbon.
Ein Abendessen mit Couscous und ein Postenlauf folgten. In den verschiedenen Workshops wurde wohl einigen bewusst, dass es weltweit und auch bei uns immer noch riesige Unterschiede im Umgang mit Frauen und Männern gibt:
70% aller Hungernden sind Frauen, obwohl vor allem sie die Aufgabe der Ernährung haben. Da kann doch etwas nicht stimmen. Die Mädchen in den Workshops scheinen das begriffen zu haben. Die Jungs nahmen das meist so gelassen hin, dass man sich fragen musste, ob ihnen das egal sei oder ob sie es noch nicht begreifen.
Sehr gefragt war in den kurzen Pausen immer wieder die Jurte mit allelei Fairness-Produkten aus dem Claro-Laden. Manch einer sagte, so gute Getreideriegel, hätte er noch nie sonst gegessen.
Den Abschluss des Abends machte Lisa Dance mit Zumbatänzen, auf die sich recht viele einlassen konnten. Dann kam die grosse Verlosung. Herzliche Gratulation der Siegerin.
Inzwischen waren auch die Fotos vom Shooting aufgehängt. Alle konnten sich eines ihrer Bilder mit nach Hause nehmen.
Wir hoffen sehr, dass der Anlass neben neuen und alten Begegnungen auch ein bisschen das Bewusstsein auf eine gerechtere Welt hin gesteigert hat.
Was ich schön fand, war die Anwesenheit einer grossen Vielfalt, die ausdrücken konnte, was katholisch meint: es waren Jugendliche verschiedenster Muttersprachen da. Einzig das kroatische Element fehlte. Ich weiss nicht, woran das liegt, die sind doch auch katholisch?
Auswertung von A VOICE IN RIO:
Die Videos nochmals anschauen
Stimmen haben erhalten:
- Projekt 1 14 Stimmen
- Projekt 2 03 Stimmen
- Projekt 3 12 Stimmen
- Projekt 4 11 Stimmen
- Projekt 5 04 Stimmen
- Projekt 6 19 Stimmen
Fotos vom Abend werden hier noch dazukommen. Schau später wieder vorbei!
Die Bilder vom Fotoshooting kannst Du auch länger anschauen in der Fotogallerie
Schneetag mit Jugendlichen aus dem Pastoralraum Region Aarau
Kurz nach sieben fanden sich am Sonntagmorgen 12 Jugendliche aus der Region am Bahnhof Aarau ein. Der Wetterbericht versprach sonniges Wetter – in Engelberg war es dann aber neblig und es graupelte. Nach dem Zusammenfinden in Gruppen wagten wir uns alle auf die Piste zum „Blindfahren“. Schnell war es Mittag und wir konnten uns mit Spaghetti verpflegen.
Die Sicht war bis auf den unteren Teil des Skigebietes miserabel. Die Talabfahrt jedoch wurde am Nachmittag noch intensiv genutzt, so dass wir uns alle müde und doch zufrieden auf den Heimweg machten. Ein Schneetag, der dank schlechter Sicht und gemeinsamem Durchstehen in aller Erinnerung bleiben wird. Im nächsten Jahr scheint uns vielleicht die Sonne?

Peter Michalik und Esther Wyss












Berichte und Eindrücke